im AufbruchDen Plan zu fassen, war einfach, denn Ideen hatte ich schon immer im Überfluss. Der nächste Schritt war das Datum und der Startort. So, wie es früher die Pilger angegangen sind (und es auch heute noch einige bewundernswerterweise tun), wollte ich es denn doch nicht wagen: einfach die Haustür hinter mir schließen und losgehen (das ist mein Ziel für das nächste Jahr – nicht alle meine Ziele erreiche ich). Ich habe mir als Startort Saint-Jean-Pied-de-Port ausgesucht, einen kleinen Ort in Frankreich am Fuße der Pyrenäen. Als Start­datum hat mein Bauch den 20. August 2009 festgelegt, warum, weiß ich nicht recht, mein Verstand hat ergründet, dass dieser Tag der 61. Hochzeitstag meiner Eltern ist. So standen nun Ort und Zeit fest und ich konnte lange Monate ins Land streichen lassen, ohne mich weiter um das Thema kümmern zu müssen. Bis ich eines Tages meine Chorschwester Susanne beim Einkaufen in Lohmar traf. Sie kennt sich aus im Organisieren von Reisen. Ein paar Mails später hatte sie mir alle Entscheidungen über das beste Fortbewegungsmittel abgenommen. Mein Hinflug nach Bilbao ist gebucht und ein offenes Ticket für den Rückflug ab Santiago für den 9. Oktober ebenso.

Fazit: Ein kleiner Schubs zur rechten Zeit und es wird wahr: Ich pilgere bald los.

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