gelber Führer vom Mosel Camino, Verlag: Outdoor, Autor: Karl-Heinz JungDieses Jahr gab es bei mir nur eine kurze Pilgerfahrt auf dem Mosel - Camino von Koblenz über Trier nach Schengen. Doch alles was zu eine Pilgerfahrt gehört war dabei. Zwei Übernachtungen im Kloster, Pilgerherbergen in Alken und Traben - Trarbach, einfache Quartiere und ein drei Sterne Schuppen mit Vier Gänge Menue in Perl.
Die ersten vier Tage bin ich mit Manni, meinem Pilgerfreund vom Camino Francés 2009, gelaufen. Nette Begegnungen und Gespräche gab es auch. Dabei habe ich versucht den erfahrenen Pilger nicht zu sehr raushängen zu lassen. Es war sozusagen auch wieder eine gute Übung die Geschichten kurz, knapp und mit Spannungsbogen aus der Anekdoten-Tüte zu holen.
Das sind ja die Geschichten für das Büchlein, an dem ich derzeit meinem Schriftstellergen freien Lauf lasse. Der geplante Titel ist: „Pilgerlatein".

Der Pilgerführer von Karl-Heinz Jung hat mich zuverlässig begleitet. In mehreren Quartieren wurde ich von meinen Gastgebern auf Herrn Jung und seine Leidenschaft für Nistkästen angesprochen. So manch ein Gastgeber hat noch Nistkästen in der Garage liegen, die auf das Aufhängen im Wald warten. Als etwas Besonderes empfand ich die im Wald aufgehängten Nistkästen mit einem gelben Pfeil, die mir den Weg nach Trier wiesen.

Die beiden Etappen von Trier nach Schengen bin ich dann ohne Pilgerführer gegangen. Ich kannte sie ja von meinen Pilgerfahrten in den Jahren 2010 und 2011.

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