Der Rucksack fühlt sich seltsam leer und leicht an. Der Check auf der Waage bestätigt es: er wiegt keine acht Kilogramm. „Fehlt etwas?", ist der bange Gedanke. Doch zum Auspacken habe ich zwar Zeit, aber absolut keine Lust. Es wird schon passen und es gibt ja auf dem Weg einige Städtchen mit Läden. Ich lasse den Schlüssel wieder auf der Garderobe liegen und ziehe die Tür hinter mir zu. Die ersten Schritte fühlen sich gut an. Ich weiß, warum ich wieder losziehe!
In Köln habe ich genug Zeit bis zum Anschlusszug, um noch einmal in den Dom zu gehen. Ich zünde eine Kerze an für einen guten Camino. Bis Koblenz fährt die Bahn durchs Rheintal, dann geht es an den Weinbergen im Moseltal entlang. Ich habe viel Zeit und Ruhe, um mich auf meine Pilgerfahrt einzustellen. Gegen drei Uhr komme ich in Perl an. Ich mache mich direkt auf in Richtung Luxemburg. Es ist nur ein kurzes Stück über die Moselbrücke, dann bin ich in Schengen. Einen kurzen Rundgang im Europa-Museum gönne ich mir wieder. Ich bekomme meinen Stempel für den Pilgerpass und die Information, dass heute schon ein Pilger da war. Dann mache ich mich auf zur Pfarrkirche St. Sauveur. Zwei Kerzen zünde ich an. Meine Pilgerfahrt hat gut begonnen. Den weltlichen Beginn begehe ich in einem Café mit Blick auf die Moselbrücke. Nach Perl geht es die Straße entlang durch ein Wohngebiet. Ein Gewitter liegt in der Luft. Links taucht die evangelische Kirche auf – leider geschlossen. Kurz vor der Ortsmitte dann ist eine schöne Kapelle geöffnet – ich verweile kurz. Ich treffe den ersten Pilger, wir wechseln ein paar Worte. Ich finde ein Zimmer in einem kleinen Hotel. Als ich mir auf der Terrasse des „Central Hotels" ein alkoholfreies Weizen gönne, kann ich gar nicht fassen, dass ich von der Bedienung wiedererkannt werde. Ein ruhiger Tag findet seinen ruhigen Ausklang.Der Rucksack fühlt sich seltsam leer und leicht an. Der Check auf der Waage bestätigt: keine acht Kilogramm. Fehlt etwas, ist der bange Gedanke. Doch zum Auspacken habe ich zwar Zeit, aber absolut keine Lust. Es wird schon passen und es gibt ja auf dem Weg einige Städtchen mit Läden. Ich lasse den Schlüssel wieder auf der Garderobe liegen, ziehe die Türe hinter mit zu. Die ersten Schritte fühlen sich gut an. Ich weiß warum ich wieder losgehe.
In Köln habe ich genug Zeit bis zum Anschlusszug um noch einmal in den Dom zu gehen. Ich zünde eine Kerze an für einen guten Camino. Bis Koblenz fährt die Bahn im Rheintal entlang, dann nach Koblenz geht es durch Weinberge dem Moseltal entlang. Ich habe viel Zeit und Ruhe um mich auf meine Pilgerfahrt einzustellen. Gegen drei Uhr komme ich in Perl an. Ich mache mich direkt auf in Richtung Luxemburg. Es ist nur kurz über die Moselbrücke, dann bin ich in Schengen. Einen kurzen Rundgang im Europa-Museum gönne ich mir wieder. Meinen Stempel für den Pilgerpass bekomme ich und die Information, dass heute schon ein Pilger da war. Dann mache ich mich auf zur Pfarrkirche St. Sauveur. Zwei Kerzen zünde ich an. Meine Pilgerfahrt hat gut begonnen. Den weltlichen Beginn begehe ich in einem Café mit Blick auf die Moselbrücke. Nach Perl geht es die Straße entlang durch ein Wohngebiet. Ein Gewitter liegt in der Luft. Links taucht die evangelische Kirche auf – leider geschlossen. Kurz vor der Ortsmitte dann ist eine schöne Kapelle geöffnet – eine kurze Verweilpause. Ich treffe den ersten Pilger – ein paar Worte wechseln wir. Ich finde ein Zimmer in einem kleinem Hotel. Als ich mir auf der Terrasse des Central Hotels ein alkoholfreies Weizen gönne, kann ich gar nicht fassen, dass ich von der Bedienung wiedererkannt werde. Ein ruhiger Tag findet seinen ruhigen Ausklang.

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