Frühstück gibt es erst um 8:00 Uhr, dafür aber eines von der herrlichen Sorte. Bis Reims sind es nur 17,8 Kilometer. Wir werden also am Nachmittag genug Zeit haben, um uns die Stadt und die Kirche mit ihren berühmten Fenstern anzusehen. Nach dem Frühstück unterhalten wir uns noch eine Weile mit unseren Gastgebern und geben ihnen den Tipp, sich an den Autor unseres Guide-Books zu wenden, damit ihre Gîte in Zukunft im Führer verzeichnet wird. Den Weg finden wir heute einfach. Der Stepcounter hilft immer, den richtigen Punkt in der Beschreibung zu finden. Kurz vor Reims sehen wir ein Hinweisschild für die Via, das von unserer Beschreibung abweicht. Wir folgen dem Schild. Es geht durch ein Industriegebiet. Ein grimmiger Hund, der nicht angeleint ist, bellt uns an. Michelle kann sich die Bemerkung nicht sparen, dass diese Hunderasse beißt. Wir sind froh, wohlbehalten an dem Hund vorbeizukommen. Dann führt der Weg endlos an einem Kanal entlang. Den Abzweig in die Stadt verpassen wir, fragen uns durch. In der Kathedrale angekommen, bewundern wird das berühmten Rosettenfenster. Ein sehr netter Herr gibt uns einen Stempel in den Pilgerpass, stellt uns neue Pässe aus, da unsere bald voll sind, und macht für uns eine Herberge klar. Wir waren schon in einem Hotel vorstellig und hatten nach Zimmern gefragt aber irgendetwas in uns hatte Nein gesagt. In einem Café mit Blick auf die Kathedrale machen wir eine ausgiebige Pause. Danach drehen wir eine zweite Runde durch die sehenswerte Kathedrale. Die Unruhe des Weges ist aus unseren Füßen heraus und der Blick für Details ist da. Nach dem Abendessen gehen wir noch einmal zur Kathedrale. Dort findet ein schönes Spektakel statt. Eine Multimedia-Show wird auf die Fassade der Kathedrale projiziert und lässt diese in vielen Farben und Facetten erscheinen. Zurück in der Herberge zeigt der Stepcounter 35.231 Schritte für heute an.

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